11.00 Uhr Gottesdienst und Kindergottesdienst.
Die Videogottesdienste werden später online gestellt.
Hinweis: Wer nicht auf dem Gottesdienstvideo zu sehen sein möchte, kann bei dem Technikteam den Bildausschnitt erfragen.


Wahre Geschichten übers Straucheln und wieder Halt finden
Lesung mit Steffi Neu
13. September 2026
Beginn: 17.00 Uhr
Ort: FeG Uedem
Eintritt: 9 €
Freie Platzwahl
Vorverkauf: Geschenkideen Heidi Binn, Grill Merksem, FeG Uedem
Steffi Neu ist Radiomoderatorin, ein Kind vom Niederrhein und für ihre bodenständige, fröhliche und direkte Art bekannt. Doch auch sie hat Situationen erlebt, in denen es einem den Boden unter den Füßen wegzureißen droht.
Nach dem Tod eines engen Freundes begann sie, nach Menschen zu suchen, die Schicksalsschläge erlebt und überwunden, die nach Krisen wieder Hoffnung gefunden haben. Wie macht man das? Was hilft dabei? Und kann man aus diesen Geschichten etwas für das eigene Leben lernen?
In der Lesung aus ihrem Buch erzählt Steffi Neu von ihren Mutmachern, von Begegnungen, die sie besonders beeindruckt haben. Es sind Geschichten von Menschen, die gegen alle Widerstände Dinge bewegt haben, ihren eigenen Weg durch schwere Lebensphasen gegangen sind. Geschichten voller Hoffnung, guter Ideen und echter Gefühle.



Parallel finden jeden Sonntag Kindergottesdienst und Kleinkindbetreuung statt.



Es gibt einige Dinge, die man für eine Missionsreise wie unsere nach Uglja unbedingt einpacken sollte: vor allem Flexibilität, eine gute Portion Unempfindlichkeit und die Bereitschaft, von Tag zu Tag zu leben und sich führen zu lassen.
Die Reise, zu der wir uns am 16. August mit insgesamt 17 Personen für zwei gemeinsame Wochen auf den Weg gemacht haben, war ein echtes Abenteuer. Mit Kreativität, Improvisation und beherztem Einsatz ist auf einem alten Grundstück innerhalb von nur zehn Tagen ein Camp-Gelände entstanden, auf dem künftig Feriencamps für bis zu 50 Kinder und Jugendliche stattfinden können.

Es war beeindruckend zu sehen, wie viel das Bauteam trotz mancher Hindernisse in dieser kurzen Zeit geschafft hat. Sogar eine Freiluftküche für bis zu 80 Personen am Tag wurde in einem einfachen hölzernen Unterstand eingerichtet und zum Laufen gebracht. Mit WLAN und Thermomix zauberten Heike, Theodora und Alona jeden Tag leckeres Essen für Kinder und Mitarbeitende. Kaum zu glauben: Am Ende hatten wir sogar den Luxus, abends im neuen Open-Air-Kino Pudding zu essen.
Und wie schön, dass U4C das große Zelt und das restaurierte Gebäude nach einigen weiteren Renovierungsarbeiten nun regelmäßig nutzen kann.
Trotz der Sprachbarrieren haben wir uns insgesamt gut verstanden – nicht zuletzt dank der großartigen Dolmetschfähigkeiten von Oxana. Wir haben viel miteinander gelacht und eine herzliche Gemeinschaft erlebt. Besonders schön war zu sehen, mit wie viel Liebe und Hingabe Oxana und das gesamte U4C-Team sich für die Menschen einsetzen, obwohl einige von ihnen selbst aufgrund des Krieges aus ihrer Heimat fliehen mussten.
„Gott sieht mich“
Im Rahmen des Kindercamps sind wir an insgesamt fünf Tagen gemeinsam mit den einheimischen Kindern dem Gott begegnet, der uns sieht.
Das Programm des fünftägigen Kids-Camps stand unter dem Leitgedanken: Gott ist ein liebender Vater, der jedes Kind sieht, begleitet, beschützt und willkommen heißt und ihm durch Jesus Hoffnung schenkt.
Dabei war es wichtig, sensibel damit umzugehen, dass das Wort „Vater“ für nicht jedes Kind positiv besetzt ist. Deshalb wurden die Eigenschaften unseres himmlischen Vaters kindgerecht und behutsam vermittelt. Die biblischen Botschaften wurden durch kreative und symbolische Aktionen vertieft und für die Kinder erlebbar gemacht.
Die Kids überquerten – vor der passenden Kulisse – den Jordan und erlebten, wie Jesus den Sturm stillte. Sie machten sich aus der Heimatlosigkeit auf den Weg nach Hause zu ihrem Vater und kamen schließlich siegreich im Tal des Lobes an.

Einer der emotionalsten Höhepunkte unseres Einsatzes war das Aufstellen eines Kreuzes auf dem Camp-Gelände. Anschließend durfte jedes Kind einen Stein am Kreuz ablegen – symbolisch für Angst, Sorgen, Schmerz oder Schuld.
Die Kinder durften Belastendes am Kreuz zurücklassen und wurden dabei mit der zentralen Botschaft ermutigt: „Gott ist mit mir.“
Die Begeisterung und Freude waren groß. Neben Musik, Sport, Spielen, gutem Essen und geistlicher Ermutigung erhielt jedes Kind am letzten Tag nicht nur Preise und Süßigkeiten, sondern auch einen gefüllten Schulranzen, ein passendes Paar Schuhe und ein T-Shirt.
Das Kreuz hatte unser Schreiner und Tischler Malte bereits vor dem Einsatz aus zwei Balken eines 120 Jahre alten Hauses gefertigt. Diese Balken haben damit bereits zwei Weltkriege überstanden. Wir wünschen uns, dass dieses Kreuz auch noch viele Jahre nach dem Krieg in der Ukraine stehen bleibt – als sichtbares Zeichen der Hoffnung.




Was ich mit nach Hause genommen habe? Viele besondere Momente.
Es hinterlässt Spuren, wenn dir ein kleines Mädchen erzählt, dass es keine guten Freunde hat, und dich wenige Tage später beim Abschied ihre geliebte Freundin nennt.
Ich bin dankbar – für den Lobpreis mit den Waisenkindern, für das Ballspielen mit den Kindern aus Velyka Uhol‘ka, für das gemeinsame Scherzen mit den sechs älteren Teenagern aus Dnipro, die uns einen großen Teil der Zeit unterstützt haben. Dankbar bin ich auch für die Einladungen zum Essen bei der Familie des Pastors und für viele andere spontane Begegnungen und Unternehmungen.
Im Laufe dieser Tage sind wir als Geschwister im Glauben, wie ich finde, spürbar zu einer Familie geworden.
Und es stimmt doch: Wenn man gemeinsam Steine als Symbol für Sorgen und Schmerz zum Kreuz auf dem Hügel trägt, abends am Lagerfeuer zusammensitzt und in mehreren Sprachen Loblieder für Gott singt, dann kann man sich auch in einem kleinen Dorf in einem anderen Land zuhause fühlen.
Abschließend würde ich sagen: Wir haben uns selbst von eingestürzten Busfenstern nicht aufhalten lassen – und durften in den darauffolgenden Tagen erleben, wie Gott uns die Fenster des Himmels geöffnet und seinen Segen in überreicher Fülle herabgeschüttet hat.
Dort, im Tal des Lobes und des Segens bei Velyka Uhol‘ka.
Samira Menne & Samuel Pienkny
Leiter der FeG Auslandshilfe in der Allianz-Mission e.V.


Anmeldeschluss: 23.08.2026


Du gehst momentan durch ein tiefes Tal oder merkst, dass dich ein tiefes Tal deiner Vergangenheit nicht loslässt. Du willst dich dem Schmerz stellen, damit aber nicht alleine sein.
Dann bist du herzlich eingeladen, dich auf EINE REISE IN DEIN TIEFES TAL zu begeben, um zu erleben, wie Jesus dir auf dieser Reise begegnen und dir "weiten Raum" schaffen will.
Wann: 09. bis 11. Oktober 2026
Wo: Gästehaus Winterberg, Marienweg 2, 59955 Winterberg
Kosten: 210 € pro Person (inkl. Hallenbadnutzung + Kurtaxe)
im Einzel- oder Doppelzimmer mit Vollverpflegung
Anmeldeschluss: 23. August 2026
Es ist für den Verlauf des Wochenendes westentlich, dass alle Teilnehmenden von Anfang bis Ende anwesend sind.
Was erwartet dich:
Durchatmen und mal nicht funktionieren müssen. Ermutigende Impulse. Zeiten der persönlichen Reflektion, des Austauschs, des Singens, Betens und, ja, auch des Lachend - Gemeinschaft, die trägt!
Wichtig: Diese Tage sind KEIN Therapie-Ersatz, sondern dienen als Auszeit im Alltag.
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